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Pressemeldungen des Ortsvereins und zu allgemeinen politischen Themen
   
   
 

Willy-Brandt-Medaille für Waltraut Grunau* und Dr. Peter Heinemann
Heisinger SPD feiert ihre Jubilare mit Tombola und „Dicken Mädels“

Im vollen Pfarrsaal des kath. Gemeindezentrums St. Georg stand das traditionelle Herbstfest des Heisinger SPD-Ortsvereins im Zeichen der Ehrung ihrer Jubilare.
Eröffnet wurde das bunte Programm mit Grußworten der stellvertretenden Ortsvereins-vorsitzenden Ursula Wöll-Stepez. Sie konnte neben Essens SPD-Fraktionschef Rainer Marschan auch MdB Petra Hinz und benachbarte SPD-Ortsvereine begrüßen. Fast vollständig vertreten waren auch die Heisinger Bürgerschaft und die anderen Vereine und Verbände des Stadtteils. Erstmalig dabei: Essens Kleingarten-Vorsitzender Heinz Schuster.

In seiner Laudatio für die Jubilare warf Rainer Marschan einen launigen Blick zurück auf die Jahre der Parteieintritte der Jubilare. Er dankte für langjährige Traue und Verbundenheit auch in kritischen Phasen. Eine besondere Anerkennung erhielt Waltraut Grunau für 65jährige Mitgliedschaft. 50 Jahre Mitglied ist der bekannte Essener Jurist Dr. Peter Heinemann, langjähriger Landtagsabgeordneter und ehemaliger Essener Partei-Chef.
Frau Grunau und Dr. Heinemann erhielten aus der Hand der Ortsvereinsvorsitzenden Annette Jäger die Willy-Brandt-Medaille. Ein Vierteljahrhundert in der Sozialdemokratie aktiv dabei sind Dachdeckermeister Bruno Klusemann und der ehemalige Vorsitzende des Konzernbeschäftigtenrates der Stadt Essen Horst Klein.

Jubilare:
Jubilarehrung der Heisinger SPD: v.li. Dr. Peter Heinemann (50), Vorsitzende Annette Jäger, Waltraut Grunau (65), Bruno Klusemann (25), stellv. Vorsitzende Ulla Wöll-Stepez,
Horst Klein (25)

 

Nach Politik und Ehrung übernahmen die „Dicken Mädels von St. Clemens“ mit einer Tanz-Performance die Bühne. Die 9 Tänzerinnen aus der kath. Gemeinde „Clemens-Maria- Hofbauer“ Altendorf brachten den Saal mit ihrer schmissigen Vorstellung zum Brodeln. Unter der Leitung von Angelika Meyers tanzt die Gruppe seit 25 Jahren mit großem Erfolg im Frauenkarneval.

Die Dicken Mädels von St. Clemens

Die „Dicken Mädels“:
Gutgelaunte der Heisinger SPD: Die „Dicken Mädels“ aus der Kath. Gemeinde St. Clemens-Maria Hofbauer in Altendorf.

 

Besonders freudig wurde der Abend für Waltraud Schmitt aus Überruhr und Gertrud Schuster aus Heisingen. Sie gewannen bei der wohlbestückten Tombola eine Paris-Reise. Eine Berlin-Tour gewann Ursula Dotzki aus Altenessen. Sehr zufrieden wirkte auch Willi Gerwarth aus Bergerhausensein Gewinn: ein Super-Präsentkorb.

„DJ Lessi“ mit seiner rollenden Disco brachte die Gäste in echte Feierstimmung und machte bis in die späte Nacht das Pfarrzentrum zur Ü-30 Party-Disko.

Essen-Heisingen, 23.11.2011


*Urgestein der Heisinger SPD: Waltraut Grunau

Seit dem 3.4.1946 ist sie Sozialdemokratin: Waltraut Grunau. Die damals junge „Neu-Lehrerin“ aus der „Ostzone“ bekam ihre Ausbildung nicht anerkannt. „Ich wäre sehr gerne Lehrerin geworden.“
Mit Hilfsarbeiten auf Bauernhöfen, Büroarbeiten am Uhlenkrug, als Ladengehilfin im Lebensmittel-laden, als „Putzfrau“ auf Zeche „Carl-Funke“ und im Berufschul-Jugendheim an der Oberen Aue in Heisingen – Sie hatte sie ein abwechslungsreiches und pralles Arbeitsleben – neben ihrer Familie.
Beide Söhne sind auch in der SPD. Sohn Falco war jahrelang stellv. Vorsitzender des Heisinger Ortsvereins.

Heisinger SPD verteilte Stutenkerle auch in Altenheimen

Die Heisinger Sozialdemokraten werden bei der Verteilung der traditionellen Stutenkerle auch an die Seniorinnen und Senioren in den Heisinger Altenheimen denken. Am 2.12. 2011 starten Vorstandsmitglieder mit der Verteilung in den beiden Alteneinrichtungen.

Am Samstag, 03.12.2011 zwischen 10 und 12 Uhr werden dann die Pfeifenmänner am Infostand an der Georgschule im Ortszentrum verteilt.
SPD-Vorsitzende Annette Jäger: „Das vorweihnachtlich geschmückte Heisingen ist ein schöner Ort für offene und nachbarschaftliche Gespräche.“

Strittig bleibt bei den Genossen allerdings immer noch die treffende Bezeichnung für das herrliche Gebäck aus heimisch-handwerklicher Herstellung: Weckmann oder Stutenkerl…oder doch „Nikolausi“ oder Pfeifenmann? Hauptsache lecker!

Essen-Heisingen, 24.11.2011



 
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